Blutpflaume Pflege: Der komplette Guide – Vegan Biss

Blutpflaume Pflege: Der komplette Guide

Blutpflaume Pflege: Der komplette Guide

Botanisch: Prunus cerasifera ‘Nigra’ · Familie: Rosaceae

Lesezeit: 8 Minuten · Zuletzt aktualisiert: 23.04.2026

Blutpflaume – Hauptbild

Die Blutpflaume ist mit ihrem tiefroten Laub und der frühen, zartrosa Blütenpracht ein absoluter Blickfang in jedem Garten und setzt dramatische farbliche Akzente. Obwohl sie so edel und anspruchsvoll aussieht, ist sie erstaunlich robust, winterhart und verzeiht auch Pflegefehler großzügig. Wer ihr einen sonnigen Platz und durchlässigen Boden bietet, wird über Jahrzehnte Freude an diesem pflegeleichten und ökologisch wertvollen Ziergehölz haben.

Blutpflaume Pflege auf einen Blick

Licht:Sonnig bis Halbschatten
💦Gießen:Mäßig, trockenheitstolerant
🌡Temperatur:Winterhart bis -28°C
💧Luftfeuchte:Anspruchslos im Freiland
🌍Herkunft:Vorderasien, Kaukasus
🏾Wuchshöhe:5 bis 7 Meter
🐶Haustiere:Giftig (Kerne, Blätter, Rinde)
🎯Schwierigkeit:Anfänger

Steckbrief & Herkunft

Die Blutpflaume, botanisch als Prunus cerasifera ‘Nigra’ bezeichnet, ist eine der faszinierendsten und beliebtesten Zuchtformen der wilden Kirschpflaume (auch Myrobalane genannt). Sie gehört zur großen und vielfältigen Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Ursprünglich stammen die wilden Vorfahren dieses Ziergehölzes aus den sonnigen und klimatisch gemäßigten Regionen des Balkans, Vorderasiens und des Kaukasus. Dort wachsen sie bevorzugt an Waldrändern und in lichten Gebüschen. Durch gezielte gärtnerische Selektion entstand die begehrte Sorte ‘Nigra’, die sich durch ihre besonders intensive, schwarzrote bis purpurfarbene Laubfärbung auszeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen rotlaubigen Gehölzen vergrünt diese Sorte auch im heißen Hochsommer kaum, sondern behält ihren metallischen Glanz, was sie zu einem perfekten Kontrastgeber in der Gartengestaltung macht.

Das absolute Highlight und der eigentliche Startschuss in das Gartenjahr ist jedoch die fulminante Blüte der Blutpflaume. Bereits im März und April, oft noch bevor die ersten roten Blätter austreiben, hüllt sich der Baum in eine dichte, leuchtende Wolke aus unzähligen, einfachen, zartrosa Blüten. Diese verströmen einen leichten, süßlichen Duft und sind nicht nur für das menschliche Auge ein Genuss. Sie dienen als immens wichtige, frühe Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten, die nach dem Winter dringend Nektar benötigen. Im Spätsommer reifen aus den Blüten kleine, dunkelrote bis violette Früchte heran. Diese sehen aus wie kleine Kirschen und sind für den Menschen essbar. Sie eignen sich hervorragend für die Herstellung von Gelees oder Marmeladen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Kerne im Inneren der Früchte sowie die Blätter und die Rinde enthalten Blausäureglykoside und sind giftig.

Das Wichtigste in Kürze
  • Tiefrotes, metallisch glänzendes Laub, das im Sommer nicht vergrünt
  • Überwältigende, zartrosa Blüte bereits im März und April
  • Ökologisch wertvolle, frühe Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln
  • Bildet kleine, essbare Früchte, die sich ideal für Marmeladen eignen

Der perfekte Standort

Die Wahl des richtigen Standortes ist bei der Blutpflaume von entscheidender Bedeutung, insbesondere für die Ausprägung ihrer charakteristischen, tiefroten Blattfärbung. Die roten Farbpigmente (Anthocyane) dienen der Pflanze als natürlicher Sonnenschutz. Je mehr direktes Sonnenlicht der Baum erhält, desto intensiver und dunkler leuchtet das Laub. An zu schattigen Plätzen neigen die Blätter dazu, unansehnlich grünlich zu verblassen, und auch die üppige Blütenfülle fällt deutlich spärlicher aus. Der ideale Platz im Garten ist daher vollsonnig, warm und idealerweise etwas windgeschützt, damit die zarten, frühen Blüten nicht von eisigen Spätfrösten oder starken Frühlingsstürmen zerstört werden. Was die Bodenbeschaffenheit angeht, zeigt sich Prunus cerasifera äußerst anpassungsfähig und tolerant. Sie bevorzugt mäßig trockene bis frische, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden. Staunässe verträgt sie jedoch überhaupt nicht. Bei sehr schweren, verdichteten Lehmböden sollte daher bei der Pflanzung unbedingt eine großzügige Drainageschicht aus Kies oder grobem Sand eingearbeitet werden, um Wurzelfäule vorzubeugen. Ein leicht kalkhaltiger Boden wird sehr gut toleriert, aber auch in neutraler bis leicht saurer Erde wächst das Gehölz problemlos heran. Achten Sie zudem auf ausreichend Abstand zu Hauswänden und gepflasterten Wegen, da das weitreichende Wurzelsystem im Alter recht kräftig wird.

StandortGeeignet?Hinweis
Vollsonnig (Süden)IdealSorgt für die intensivste Rotfärbung der Blätter, kompakten Wuchs und die maximale Blütenpracht im Frühjahr.
Halbschattig (Ost/West)GutDie Blätter können im Inneren der Krone leicht vergrünen, die Blüte fällt etwas geringer aus, aber das Wachstum bleibt gesund.
Schattig (Norden)UngeeignetDas Laub wird größtenteils grün, es findet kaum Blütenbildung statt und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt enorm.
WindgeschütztSehr gutSchützt die frühen, empfindlichen Blüten im März vor späten, eisigen Frösten und starken Winden, die die Blütenblätter abreißen.
Kübel (Balkon/Terrasse)Bedingt geeignetNur für junge Pflanzen oder spezielle Zwergformen geeignet; benötigt einen sehr großen Topf, hervorragende Drainage und Winterschutz.
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Gießen & Luftfeuchtigkeit

Als Herzwurzler, der seine Wurzeln sowohl in die Breite als auch tief in den Boden streckt, versorgt sich eine gut eingewachsene Blutpflaume in der Regel völlig selbstständig mit Wasser aus tieferen Erdschichten. Lediglich in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung, wenn das Wurzelsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist, sowie in extremen, langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden im Hochsommer ist eine zusätzliche Bewässerung notwendig. Die goldene Regel beim Gießen von Gehölzen lautet: Gießen Sie lieber seltener, dafür aber durchdringend. Das bedeutet, dass Sie pro Gießvorgang ruhig zwei bis drei große Gießkannen Wasser (20 bis 30 Liter) langsam im Wurzelbereich verteilen sollten. So kann die Feuchtigkeit tief ins Erdreich sickern. Dies regt die Pflanze an, ihre Wurzeln weiter nach unten auszustrecken, was sie langfristig noch resistenter gegen Trockenheit macht. Tägliches, oberflächliches Gießen führt hingegen dazu, dass sich die Wurzeln nur an der Oberfläche bilden. Staunässe ist der größte Feind der Blutpflaume und führt unweigerlich zu Sauerstoffmangel im Boden und tödlicher Wurzelfäule. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Grasschnitt rund um die Baumscheibe hilft im Sommer hervorragend, die Verdunstung zu reduzieren und den Boden gleichmäßig feucht zu halten.

Richtig gießen

  • Jungpflanzen in den ersten zwei Jahren regelmäßig und durchdringend wässern
  • Bei extremer Sommerhitze abends oder früh morgens kräftig gießen
  • Eine Mulchschicht auf der Baumscheibe ausbringen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten
  • Vor dem Gießen prüfen, ob die Erde in den oberen Zentimetern wirklich trocken ist

Vermeiden

  • Täglich kleine Mengen gießen, da dies nur ein flaches Wurzelsystem fördert
  • Bei direkter, praller Mittagssonne über die Blätter wässern (Verbrennungsgefahr)
  • Staunässe im Wurzelbereich tolerieren oder auf schweren Böden ohne Drainage pflanzen
  • Im Winter bei starkem Frost gießen, da das Wasser nicht aufgenommen werden kann
Faustregel zum Gießen
  • Etablierte, ältere Bäume sind äußerst trockenheitsresistent und pflegeleicht
  • Seltener, aber dafür tiefgründig und durchdringend gießen
  • Staunässe zwingend vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
  • Mulchen schützt den Boden vor dem Austrocknen und liefert Nährstoffe

Erde und Dünger

Die Blutpflaume stellt erfreulicherweise keine besonders hohen Ansprüche an das Substrat, solange es gut durchlässig und nicht extrem verdichtet ist. Normale, lockere Gartenerde, die bei der Pflanzung mit etwas reifem Kompost angereichert wurde, bildet die perfekte Basis für ein langes Pflanzenleben. Ein leicht alkalischer bis neutraler pH-Wert ist optimal, aber auch leicht saure Böden werden klaglos toleriert. Was die Nährstoffversorgung betrifft, ist die Blutpflaume sehr genügsam und benötigt keine intensiven Düngeprogramme. Eine einzige, gut dosierte jährliche Düngung im zeitigen Frühjahr (März oder April) reicht vollkommen aus, um das Wachstum, die Blattfärbung und die reiche Blütenbildung zu unterstützen. Verwenden Sie hierfür am besten organische Dünger wie reifen Gartenkompost, Hornspäne oder einen hochwertigen, organisch-mineralischen Langzeitdünger für Ziergehölze. Diese geben ihre Nährstoffe schonend und langsam über Monate hinweg ab und fördern zudem ein gesundes, aktives Bodenleben. Vermeiden Sie extrem stickstoffbetonte Dünger, da diese zu einem unnatürlich schnellen, weichen Wachstum führen, welches das Holz anfällig für Pilzerkrankungen und Blattläuse macht. Ab Mitte Juli sollte jede Form der Düngung konsequent eingestellt werden. Das frische Holz benötigt den Spätsommer und Herbst, um vollständig auszureifen und hart zu werden, damit es im Winter nicht zu Frostschäden an den jungen Trieben kommt.

Düngerplan nach Jahreszeit

MonatHäufigkeitHinweis
März – April1x jährlichHauptdüngung: Gabe von reifem Kompost und Hornspänen vor oder direkt während des Blattaustriebs.
Mai – JuniNach BedarfNur bei sehr schwachem Wachstum oder extrem kargen Sandböden etwas organischen Langzeitdünger nachlegen.
JuliLetzte GabeBis spätestens Mitte Juli die Düngung abschließen. Spätere Gaben verhindern das Aushärten des Holzes.
August – OktoberKeine DüngungDie Düngung komplett einstellen, damit die neuen Triebe vor dem ersten Frost gut ausreifen können.
November – FebruarKeine DüngungVegetationsruhe des Baumes. Nährstoffe können von den Wurzeln nicht aufgenommen werden und würden auswaschen.
Blutpflaume styliert im Wohnraum

Umtopfen Schritt für Schritt

Topfe deine Pflanze alle 2 – 3 Jahre im Frühjahr um, wenn Wurzeln aus dem Topfloch wachsen oder die Erde schnell austrocknet.

1

Pflanzloch vorbereiten: Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens doppelt so breit und tief ist wie der Wurzelballen der gekauften Blutpflaume.

2

Boden aufbessern: Mischen Sie den Erdaushub mit reichlich reifem Kompost und fügen Sie bei schweren Lehmböden eine ordentliche Portion Sand zur Drainage hinzu.

3

Wurzelballen lockern: Rauen Sie den Wurzelballen der Pflanze mit den Händen oder einer kleinen Schaufel leicht auf, um das schnelle Anwachsen der Feinwurzeln zu erleichtern.

4

Pflanzen und ausrichten: Setzen Sie den Baum so tief ein, wie er zuvor im Topf stand, füllen Sie die Erde auf und treten Sie diese vorsichtig mit dem Fuß fest.

5

Angießen und stützen: Formen Sie einen Gießrand, wässern Sie die Pflanze durchdringend ein (Einschlämmen) und befestigen Sie den Stamm bei Bedarf mit einem Kokosstrick an einem Stützpfahl.

Blutpflaume vermehren

1

Steckhölzer schneiden: Schneiden Sie im späten Herbst oder frühen Winter nach dem Laubabwurf kräftige, gut verholzte, einjährige Triebe in einer Länge von etwa 20 Zentimetern ab.

2

Triebe vorbereiten: Schneiden Sie das untere Ende des Triebes schräg und das obere Ende gerade ab, damit Sie beim Stecken später oben und unten nicht verwechseln.

3

In die Erde stecken: Stecken Sie die vorbereiteten Triebe zu etwa drei Vierteln an einem geschützten, halbschattigen Platz in ein Beet mit lockerer, sandiger Gartenerde.

4

Boden feucht halten: Halten Sie die Erde über den gesamten Winter und das folgende Frühjahr gleichmäßig leicht feucht, vermeiden Sie aber zwingend Staunässe.

5

Bewurzelung abwarten: Im darauffolgenden Frühjahr bilden die Steckhölzer Wurzeln und treiben neue Blätter aus – die junge Blutpflaume kann im Herbst an ihren endgültigen Standort umgesetzt werden.

Blutpflaume Detail

Häufige Probleme & Lösungen

ProblemUrsacheLösung
SchrotschusskrankheitPilzinfektion (Stigmina carpophila), gefördert durch kühle, feuchte Witterung.Befallenes Laub im Herbst restlos entfernen und entsorgen. Krone auslichten, damit Blätter schneller trocknen.
Monilia-SpitzendürrePilz dringt im Frühjahr bei feuchtem Wetter über die offenen Blüten in die Triebe ein.Welke, absterbende Triebspitzen sofort großzügig bis tief ins gesunde Holz zurückschneiden und im Hausmüll entsorgen.
BlattläuseSchwächung der Pflanze, oft durch zu viel Stickstoffdünger oder sehr trockenes, warmes Wetter.Mit einem harten Wasserstrahl abspülen oder mit Schmierseifenlösung besprühen; Nützlinge wie Marienkäfer fördern.
Vergrünende BlätterAkuter Lichtmangel am Standort oder ein starkes Ungleichgewicht der Nährstoffe im Boden.Pflanze wenn möglich freischneiden, um für mehr direkte Sonneneinstrahlung zu sorgen; Bodenstruktur verbessern.
Frostspanner (Raupen)Kleine, grüne Schmetterlingsraupen, die im Frühjahr massiv die frischen Blätter anfressen.Im Oktober Leimringe am Stamm anbringen, um die flugunfähigen Weibchen an der Eiablage in der Krone zu hindern.
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Giftigkeit

⚠️ Achtung: Giftig

Die Blutpflaume gehört zur Familie der Rosengewächse. Wie bei vielen bekannten Vertretern dieser Pflanzenfamilie – darunter auch Äpfel, Kirschen oder Aprikosen – enthalten bestimmte Pflanzenteile cyanogene Glykoside, insbesondere Amygdalin. Diese Stoffe kommen in der Blutpflaume vor allem in den Samen (den Kernen der Früchte), in den Blättern und in der Rinde vor. Werden diese Pflanzenteile zerkaut und gelangen in den Magen, spaltet die Verdauung daraus giftige Blausäure ab. Das reine, weiche Fruchtfleisch der reifen Pflaumen ist hingegen völlig ungiftig, sehr schmackhaft und wird in der Küche gerne zu Marmelade oder Kompott verarbeitet. Für Haustiere wie Hunde und Katzen sowie für kleine Kinder, die aus Neugier versehentlich rote Blätter essen oder auf den harten Kernen herumkauen, besteht jedoch ein ernstzunehmendes Vergiftungsrisiko. Symptome können starker Speichelfluss, Atemnot und Krämpfe sein. Bei normalem, umsichtigem Umgang im Garten ist der Baum jedoch ungefährlich. Es empfiehlt sich lediglich, herabgefallene Früchte regelmäßig aufzusammeln, falls Hunde im Garten spielen.

🐈 Katzen: Giftig (Gefahr durch Knabbern an Blättern oder Rinde)
🐕 Hunde: Giftig (Gefahr besonders durch das Zerbeißen und Verschlucken der Kerne)
👶 Kinder: Vorsicht (Kerne, Blätter und Rinde sind giftig, das reine Fruchtfleisch ist jedoch essbar)

Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Blutpflaume zu schneiden?
Ein leichter Pflegeschnitt erfolgt am besten direkt nach der Blüte, etwa im Mai oder Juni. Ein Schnitt im späten Winter würde dazu führen, dass Sie die bereits angelegten Blütenknospen wegschneiden und der Baum zudem stark ausblutet.
Trägt die Blutpflaume essbare Früchte?
Ja, im Spätsommer reifen kleine, kirschgroße Früchte heran, deren weiches Fruchtfleisch essbar und angenehm süß-säuerlich ist. Die harten Kerne im Inneren sind jedoch giftig (Blausäure) und dürfen auf keinen Fall mitgegessen oder zerkaut werden.
Warum verliert meine Blutpflaume ihre rote Farbe und wird grün?
Dies liegt fast immer an akutem Lichtmangel. Die rote Blattfärbung fungiert als natürlicher Sonnenschutz der Pflanze; steht sie zu schattig, baut sie die roten Farbstoffe ab, um mehr grünes Chlorophyll für eine effizientere Photosynthese zu produzieren.
Wie schnell und wie groß wächst eine Blutpflaume?
In jungen Jahren wächst die Blutpflaume relativ zügig mit einem Jahreszuwachs von 20 bis 40 Zentimetern. Im Alter verlangsamt sich das Wachstum deutlich, und der Baum erreicht meist eine Endhöhe von 5 bis 7 Metern bei einer malerischen, breiten Krone.
Muss ich die Blutpflaume im Winter vor Frost schützen?
Nein, fest im Garten ausgepflanzte Blutpflaumen sind in unseren Breitengraden absolut winterhart (sie tolerieren Temperaturen bis ca. -28 °C) und benötigen keinen Frostschutz. Lediglich junge Exemplare, die im Kübel gehalten werden, sollten mit Vlies umwickelt werden, damit der Wurzelballen nicht komplett durchfriert.
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HT

Hannah Thomas

Pflanzen-Enthusiastin mit 10+ Jahren Erfahrung in der Zimmerpflanzenpflege. Mitbegründerin von Vegan Biss.

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